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Auch mit 65 Jahren ist er noch laufend gut in Form

erschienen am 23.04.2010
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| Helmut Rühl ging einen Tag nach seinem 65. Geburtstag als frisch gebackenes Ehrenmitglied des Sportvereins "Frisch Auf" Emmershausen beim Weiltalweg-Landschaftsmarathon in der Staffel an den Start |
Das neue Ehrenmitglied des SV "Frisch Auf", Helmut Rühl, startete beim Weiltal-Marathon
Für die heimischen Läufer ist der Weiltal-Marathon ein sportlicher Höhepunkt des Jahres. Ein echter Lokalmatador ist Helmut Rühl vom Sportverein "Frisch Auf" Emmers-hausen, der einen Tag vor dem großen Sportereignis seinen 65. Geburtstag feierte. Was ihn natürlich nicht von einem Start auf seiner "Hausstrecke" abhielt.
Sein Name ist untrennbar mit dem SV "Frisch Auf" verbunden, viele Jahre schnürte er für den Verein die Fußballschuhe und spielte sogar noch mit über 50 Jahren zusammen mit Sohn Michael in einer Mannschaft. Auch als Trainer genoss er in der Region hohes Ansehen, trainierte er doch die Fußball-Mannschaften in Wolfenhausen, Blessenbach, Seelbach, Niederlauken und natürlich in Emmershausen. In seiner Funktion als Schiedsrichter war er auf den heimischen Plätzen ebenfalls ein gern gesehener Gast. Darüber hinaus engagierte er sich von 1989 bis 2003 als erster Vorsitzender für den Sportverein und hatte auch einige Jahre das Amt des zweiten Vorsitzenden inne. Mit dem Ende seiner fußballerischen Karriere entdeckte er den Ausdauersport als neues Hobby, selbstredend ging er beim ersten Weiltalweg-Landschaftsmarathon im Jahr 2003 an den Start. Inzwischen hat er die 42,195 Kilometer lange Distanz auch beim Marathonlauf in Frankfurt, Berlin und sogar in Boston in den USA zurückgelegt, die mit teils einzigartigen Erlebnissen, aber auch mit großen Anstrengungen verbunden waren. In diesem Jahr allerdings musste er wie so viele Läufer dem lang anhaltenden Winter Tribut zollen und konnte mangels ausreichenden Trainings nicht über die volle Distanz, sondern nur in der Staffel an den Start gehen.
Gemeinsam mit Dirk Voigt, Thomas Götz und Wolfgang Köster bildete der frisch gebackene 65-Jährige das mit einem Altersdurchschnitt von 57,8 Jahren zweitälteste Staffelteam "Flotter Vierer", das die Marathonstrecke in der respektablen Zeit von 3:45,24 zurücklegte. "Helmut Rühl ist ein vorbildlicher Sportler und das schon seit Jahrzehnten", erklärte Bernd Müller, zweiter Vorsitzender des SV "Frisch Auf" Emmershausen, der lange Zeit sein sportlicher Weggefährte war. Die Ernennung zum Ehrenmitglied, die bei 50 Jahren Vereinszugehörigkeit und einem Alter von mindestes 65 Jahren erfolgt, freute das "Aushängeschild des Sportvereins" daher ganz besonders. Beim Weiltal-Marathon durfte sich Helmut Rühl denn auch zahlreicher begeisterter Anfeuerungsrufe sicher sein, denn viele Mitglieder des Sportvereins säumten die Strecke. Insgesamt 24 fleißige "Frisch Auf"-Helfer waren an der Verpflegungsstation auf dem Festplatz oder als Streckenposten eingesetzt und leisteten an diesem Sonntag wie schon in den Jahren zuvor tolle Arbeit, wie Bernd Müller abschließend noch einmal hervorhob.
eingetragen am: 26.04.2010
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Vier Flotte Taunusmädels machen ihrem Namen alle Ehre

erschienen am 20.04.2010
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| Es geht wieder aufwärts. Der Weiltalmarathon kennzeichnet sich durch viele Aufs und Abs |
Bei bestem Frühlingswetter kamen trotz ausgezeichneter Organisation mit insgesamt 1097 Athleten deutlich weniger Teilnehmer als 2009 beim 8. Weiltalweg-Landschaftsmarathon ins Weilburger Ziel. Neben dem klassischen Marathon (42,195 Kilometer) wurden Marathonstaffeln und erstmals auch über 23 Kilometer Läufer auf die Strecke geschickt (der UA berichtete). "Für so einen Marathon braucht man schon fünf Monate intensive Vorbereitung", erzählte Frank Wiegand, der in einem hochspannenden Rennverlauf vier vor ihm liegende Läufer überlaufen und in 2:48:57 Stunden gewonnen hatte. Das Training in den eisigen Wintermonaten sei sehr schwierig gewesen und kurz vor dem Marathon sei er dann doch noch krank geworden. Das sei sicher auch vielen anderen Läufern so ergangen, erklärte er die zurückgegangenen Teilnehmerzahlen. Wiegand, ein alter Bekannter beim Weiltal-Marathon mit mehreren dritten und zweiten Plätzen, landete seinen allerersten Gesamtsieg.
Ziemlich kurzfristig für einen Start entschieden hatte sich die Familie Lepper (alle RFC Oberstedten), die den neuen 23-Kilometer Lauf dominierte. Den hatten die Veranstalter um Birgit und Herbert Roos ins Programm genommen, als sich die schwachen Meldezahlen für den Marathon abzeichneten. Mit 111 Männern und 53 Frauen wurde der 23-Kilometer-Lauf auch sehr gut angenommen und könnte durchaus eine Option für die Zukunft sein.
Mit einem Riesenvorsprung von über fünf Minuten vor dem Zweiten kam Arne Lepper-Kötzner als Gesamtsieger in der Zeit von 1:24:34 ins Ziel. Der M35-er hat im Marathon immerhin eine Bestzeit von 2:25:08-Stunden stehen. "Das hier ist eine super Strecke, ich liebe das berghoch und bergab, auch das Wetter war klasse." Ihm gleich tat es Schwägerin Prisca Lepper-Schwarzer in der W40 und gewann in 1:40:41 die Frauenwertung. Auch Ehefrau Svenja Lepper kam als Gesamtdritte (W35) in 1:42:10 auf das Treppchen. Vergangenes Jahr hatten die beiden Damen noch in der Frauenstaffel gesiegt. Aus heimischer Sicht überzeugte unter anderem als Zwölfter Algerdas Romanas (Usingen/2. M30, 1:42:20).
Klare SacheEine klare Entscheidung gab es im Staffelrennen der Männer, wo unter 33 Teams die LG Brechen mit Henning Ahlert, Lars Breuer, Udo Stöckl und Karsten Diehl mit großem Vorsprung in 2:37:05 Stunden siegte. Die vier vollführten noch einen gemeinsamen Luftsprung auf der Ziellinie. Zweite wurden die Mannen des TuS Weilmünster in 2:49:07 Stunden. Bei den Damen machten von 14 Teams die Läuferinnen der "Vier flotten Taunusmädels" ihrem Namen alle Ehre: Linda Smet-De Clercq, Carmen Straub, Elke Schoneveld und Kirsten Baumgärtner siegten souverän in 3:31:27 Stunden. Was ebenfalls einen Riesenvorsprung vor den Zweitplazierten von der Usinger TSG (3:43:00) darstellte.
Attraktiv anzuschauen waren sie, diese Staffeln, die oft zu viert ins Ziel kamen, weil die ersten Starter schnell mit dem Auto nach Weilburg gefahren waren, um den Erfolg gemeinsam mit dem Schlussläufer zu genießen. 437 Anmeldungen sprechen ebenfalls eine deutlich Sprache. Mit 54 Viererteams waren die Mixed-Staffeln am populärsten. Souverän und mit deutlichem Abstand war auch hier die Siegerzeit der "LahnLaender 1", die Gunnar Klös, Silke Fiedler, Rüdiger Barchfeld und Jörg Fiedler mit 2:49:37 Stunden erliefen. Zweite wurde das Team Orschel 1 in 2:54:07 Stunden.
Eine besondere Leistung vollbrachten an diesem Sonntag die Zehnten, "UA on Tour" in 3:26:53 Stunden. Frank Bugge, Katja Kruse-Winter, Henning Schenckenberg und Susanne Brendel spulten als Redaktionsteam des UA die Strecke in 3:26:53 Stunden unter der Wunschzeit von 3:30 Stunden ab. Anschließend ging es schnurstracks in die Redaktion, um in rund acht Stunden die Montagsausgabe auf den Weg zu bringen. Denn wegen der Bürgermeisterwahl in Usingen und des Marathons zusätzlich zum üblichen Wochenendprogramm war "Großkampftag" angesagt und wurde jeder einzelne Redakteur gebraucht.
eingetragen am: 20.04.2010
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"Ich Habe es durchgezogen"

erschienen am 20.04.2010
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| Die Staffel der LG Brechen sicherte sich den Sieg |
Beim Weiltalmarathon kommen 135 Starter aus dem Kreis ins Ziel
"Das ist das Gute am Weiltalmarathon", sagt Katja Schmidt vom SC Oberlahn, "ab Weilmünster muss ich keine Kilometer mehr zählen. Dann weiß ich: Es geht nach Hause." Nach 42,195 Kilometern den Festplatz an der Hainallee in Weilburg zu erreichen, ist am Sonntag das große Ziel der 135 Läuferinnen und Läufer aus dem Kreis Limburg-Weilburg gewesen, die beim achten Weiltalmarathon gestartet sind.
Wie die Rennstatistik ausweist, sind zehn Frauen und 42 Männer aus dem Landkreis beim Hauptrennen über 42,195 Kilometer gestartet. Fünf Läuferinnen und 22 Läufer aus dem Kreis haben sich mit dem kürzeren, erstmals angebotenen 23-Kilometer-Lauf von Emmershausen nach Weilburg begnügt. Noch einmal 56 Leichtathletinnen oder Leichtathleten haben sich zu Vier-Mal-zehn-Kilometer-Staffeln zusammengeschlossen. Nach Angaben des Veranstalters, des "Naturparks Hochtaunus", waren insgesamt mehr als 1200 Läufer auf der Strecke. Nach dem langen Winter waren noch nicht alle Starter fit für einen Marathon Nach dem langen Winter mit viel Schnee und wenigen Trainingskilometern war längst noch nicht jeder auf dem Leistungsstand, auf dem sich die schnellsten Leichtathleten aus dem Landkreis bereits befinden. So sagte Silke Lennartz von der LSG Goldener Grund von vornherein: "Ich bin in diesem Jahr nur zum Spaß dabei."
Den Marathon hat sie in diesem Jahr ausfallen lassen, und vom Angebot, wenigstens das 23-Kilometer-Rennen zu bestreiten, machte sie ebenfalls keinen Gebrauch. Dafür war sie mit ihren Vereinskameradinnen Beate Herrle, Antonia Marx und Martina Büttner als Vier-Mal-zehn-Kilometer-Staffel unterwegs.
Und, wie wars? Beate Herrle sagte mit Blick auf den wolkenlosen Himmel: "Es war sehr warm, fast schon heiß. Nach dem langen Winter ist man die Sonne ja kaum noch gewohnt." Marathonläuferin Katja Schmidt vom SC Oberlahn beobachtete: "Viele Läufer waren für das Wetter eigentlich zu warm angezogen."
Selbst ohne die knallende Sonne wärendie 42,195 Kilometer von Schmitten-Arnoldshain nach Weilburg für Katja Schmidt "nicht ohne" gewesen - obwohl sie mit der Vorbereitung bereits im Januar begonnen hatte. "Die Strecke fordert ihren Tribut", sagt sie. "Nicht nur, dass es bergauf und bergab geht - die unterschiedlichen Beläge wie Waldboden, Schotter oder Asphalt gehen richtig auf die Muskulatur." Auch wesentlich ambitionierte Läufer wie Eric le Mercier von der LG Brechen haben im Lauf des Rennens gemerkt, wo der Hammer hängt. Bis Kilometer 32 in Führung liegend, fiel er auf Rang elf zurück. "Ich glaube, die Vorbereitung war zu kurz", nannte er den Grund.
Besser durchgekommen ist Oliver Eggebrecht vom Lauftreff Laubuseschbach. Er zählt zum Kreis der 26 Läufer, die seit 2003 alle acht Weiltalmarathons mitgemacht haben. Und Eggebrecht wird immer schneller: 2:58:41 Stunden brachten ihm am Sonntag Platz sechs ein. In nicht einmal drei Wochen will er beim Rennsteiglauf in Thüringen seinen nächsten Marathon absolvieren. Auf dem Rennsteig wird Eggebrecht auf Andrea und Gerd Schäfer aus Weilmünster treffen. Sie wollen dort den Halbmarathon laufen. Der 23-Kilometer-Lauf von Emmershausen nach Weilburg war für sie Teil der Vorbereitung. Später im Jahr wollen sie beim Berlin-Marathon starten.
Die nächsten Ziele sind schon in Sicht: Über den Rennsteig- zum Berlin-Marathon
Gerd Schäfer war nach 2:05:44 Minuten als 107. im Ziel, Andrea Schäfer als 113. benötigte 61 Sekunden mehr. Gerd Schäfer erzählte: "Wir kennen die Strecke durch das Weiltal ganz gut. Ab und zu laufen wir im Training von Weilmünster nach Weilburg und zurück." Am Sonntag werden sie zur Abwechslung mit dem Auto nach Hause gefahren sein.
Die längste Anreise in den Taunus dürfte Anton Vojticko gehabt haben. Er lebt in Weilburgs slowakischer Partnerstadt Kezmarok (Käsmark) und hat den Marathon gemeinsam mit Katja und Holger Schmidt, Marathon-Neuling Norbert Heilmeyer und Mario Richter vom SC Oberlahn sowie Christian Engelage (LL Run for Fun Gänsberg) absolviert. Vojticko haben die Oberlahner über den Staffellauf im Jahr 2004 von Weilburg nach Kezmarok kennen gelernt. Engelage wiederum hat im Jahr 2008 den Staffellauf von Weilburg nach Kzlcahamam in der Türkei mitgemacht.
Als Staffel war in diesem Jahr die LG Brechen nicht zu schlagen. Die Vier-Mal-zehn-Kilometer-Staffel war nach 2:37:04 Stunden im Ziel. Henning Ahlert, Lars Breuer, Udo Stöckl und Karsten Diehl legten die letzten Meter auf der Hainallee gemeinsam zurück. Diehl war Platz eins einen Luftsprung wert. Platz zwei ging nach der am Montag geänderten Ergebnisliste in 2:49:07 Stunden an den TuS Weilmünster. Für diese Staffel liefen Philipp Lakowski, Robert Blum, Johannes Eisert und Peter Czech. Fünfter wurde die VLG Eisenbach II in 2:58:01 Stunden mit Oliver Scheid, Thomas Joost, Peter Schnierer und Frank Falkenbach.
So wie Katja Schmidt werden am Sonntag auch andere Läufer mit Krämpfen in den Waden und einer Salzkruste im Gesicht ins Ziel gekommen sein. Doch was solls? "Ich habe es durchgezogen!", sagt die Marathonläuferin stolz.
eingetragen am: 26.04.2010
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Neue Erfahrung für einen alten Bekannten

erschienen am 19.04.2010
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| Kann es kaum fassen: "Dauerbrenner" Frank Wiegand freut sich nach 2:48:56 Stunden über den Sieg |
Frank Wiegand gewinnt achte Auflage des Weiltal-Marathons - Hanf stürmt auf Platz fünf
Bestes Wetter, ausgezeichnete Organisation, aber deutlich weniger Teilnehmer und Zuschauer als vergangenes Jahr. Ein überglücklicher Gesamtsieger Frank Wiegand (2:48:56 Stunden) und eine zufriedene Gesamtsiegerin Martina Groß (3:10:31 Stunden) - dies sind die Stichworte des achten Weiltalmarathons.
Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte, für einen Marathon fast zu warme Temperaturen von 16 Grad, erwarteten insgesamt 1263 Läufer, die sich für den Marathon, die 23 Kilometer und die Marathonstaffeln gemeldet hatten.
Der Männer-Marathon entwickelte sich zu einem richtigen Krimi. Nachdem Mitfavorit Eric Le Mercier (LG Brechen) weit vorne laufend wie der sichere Sieger aussah, kam langsam, aber stetig von hinten Frank Wiegand (Passtschon 98) heran. Bei allen bisherigen sieben Auflagen war er dabei und wurde 2005 und 2009 Dritter und 2006 sogar Zweiter.
Vom Bett aufs Podium "Ich war vergangene Woche krank, bis Montag ging es mir noch richtig dreckig", berichtete der überglückliche Sieger im Ziel. "Ich bin heute strategisch gelaufen, es gab keine andere Chance. Bergab waren die anderen immer schneller, aber im Flachen habe ich meine Geschwindigkeit umgesetzt." Bei Kilometer 28 holte er den Dritten, bei 32 den Zweiten und bei Kilometer 34 den Führenden Le Mercier ein. "Der versuchte zwar noch zu kontern, ist dann aber enorm eingebrochen." Ganz marathon-untypisch waren Wiegands Kilometer 30 bis 36 - der Bereich, in dem andere ihre Einbrüche erleben - die Schnellsten. Seine Taktik hatte sich ausgezahlt. Le Mercier wurde noch bis Platz elf (3:04:13 Stunden) durchgereicht. "Endlich, nach 18 Jahren und 59 Marathons habe ich zum ersten Mal einen Gesamtsieg geschafft", freute sich Wiegand. Das nächste Ziel steht schon fest: In fünf Wochen geht es zum Ironman (Triathlon) auf Lanzarote.
Wesentlich abgeklärter wirkte Frauensiegerin Martina Groß (MTV Kronberg), die in 3:10:31 Stunden einlief. Sie hatte sich "nur" eine Zeit zwischen 3:15 und 3:20 Stunden vorgenommen, da sie im vergangenen Jahr nach einem Mittelfußbruch während der Vorbereitung für die 100-Kilometer Europameisterschaft monatelang zurückgeworfen worden war. "Die 100 Kilometer sind eigentlich mein Ding. Ich danke auch Klaus Link, der sich heute um mein Tempo verdient gemacht hat", bilanzierte die Siegerin. Die 100 Kilometer lief sie schon 2007 in der Nationalmannschaft in 7:50 Stunden - eine auch international erstklassige Zeit. In drei Wochen wird sie in Mainz die Marathon-DM und am 12. Juni im "Mekka" Biel die 100 Kilometer in Angriff nehmen.
Aus heimischer Sicht überragte Frank Hanf. Der Wehrheimer stürmte nach 2:57:57 Stunden auf den fünften Platz der Gesamtwertung. In seiner Altersklasse M-40 gewann er damit Silber. Kurt und Heinz Butz hatten es nach 3:13:49 beziehungsweise 3:14:13 Stunden geschafft und freuten sich über die Plätze fünf und sechs in der M-50. Überragend auch der Auftritt von Stevenson Fingers (TV Obernhain). Nach 3:21:52 Stunden gewann er die M-20. Günter Veith (SG Niederlauken) erreichte nach 3:24:55 Stunden den zweiten Platz in der M-55.
eingetragen am: 19.04.2010
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